• Jaël Anaïs

Rezept Mangoldquiche


Obwohl der Mangold (Krautstiel) heutzutage ein wenig in Vergessenheit geraten ist und vom Spinat etwas verdrängt wird, sollte er nicht unterschätzt werden.

Der Mangold strotzt nur so vor Nährstoffen. Er versorgt uns mit Vitamin A und C sowie Beta-Carotin. Ausserdem enthält er Kalium, Magnesium und Eisen.


Vermutlich hat er es mit den Römern vom östlichen Mittelmeerraum und Vorderasien bis zu uns geschafft. Heute findet man ihn in hauptsächlich Spanien, Italien, Frankreich und den Niederlanden, denn der Mangold ist ein sehr dankbares Gemüse.

Wenn immer schön die äusseren, grossen Blätter wegschnitten werden, bildet das Rübengewächs von März/April bis Oktober/November immer wieder neue.


In ein feuchtes Tuch gewickelt, kann der geerntete Mangold gut 2 Tage im Kühlschrank gelagert werden. Wer länger etwas davon haben will, sollte ihn blanchieren und anschliessend einfrieren. So könnt ihr ihn denn ganzen Winter durch geniessen.

Das im Mangold enthaltene Nitrat und die Oxalsäure sind in grossen Mengen nicht gesund. Um die Nitratbildung nicht zu fördern, ist beim Düngen Vorsicht geboten. Ausserdem sollte er nicht über längere Zeit warmgehalten werden, um die Umwandlung von Nitrat in Nitrit nicht zu begünstigen. Beim Kochen wird die Oxalsäure herausgelöst, weshalb das Wasser weggeschüttet werden sollte.


Der Mangold ist vielseitig einsetzbar. Aufgrund der starken Ähnlichkeit, lässt sich der Spinat in vielen Gerichten durch Mangold ersetzen. Er schmeckt pur, ihr könnt ihn aber auch zu Pesto, Rahmsaucen, Lasagne, Aufläufen verarbeiten.

Wir haben für euch ein leckeres Rezept herausgesucht, welches ihr ganz einfach selber machen könnt.


Rezept:


Teig:

250g Mehl

1 Prise Salz

125g Butter

1 Ei

50ml Wasser


Füllung:

1 Mangold

1 Zwiebel

2 Knoblizehen

2El Olivenöl

Muskatnuss, Salz, Pfeffer, geriebene Zitronenschale

200ml Rahm

100ml Milch

4 Eier

80g Käse


Butter für die Form



Und so gehts:

Vermische das Mehl und das Salz und forme anschliessend eine Mulde. In die Mulde kommen ein Ei und das lauwarme Wasser. Um die Mulde herum verteilst du die in kleine Stücke geschnittene kalte Butter. Jetzt kannst du wild drauf los kneten, sodass eine einheitliche Masse entsteht.

Zur Kugel geformt und zugedeckt verschwindet der Teig nun für 30 Minuten in den Kühlschrank.


Nun wird der Mangold gewaschen. Die Stiele würfelst du und die Blätter schneidest du in Streifen. Die gerüstete Zwiebel und der gehackte Knoblauch kommen gemeinsam mit den Stielwürfelchen in die Pfanne und werden für ca. 4 Minuten im Öl angedünstet. Anschliessend gibst du auch die Mangoldstreifen dazu und wartest ab, bis alles im Topf schön zusammenfällt.

Das Ganze kannst du nach deinem Geschmack mit etwas Pfeffer, Salz, Muskatnuss und geriebener Zitronenschale würzen.


Rahm, Milch und die restlichen Eier vermengst du und gibst zwei Drittel des geriebenen Käses dazu. Die Masse kannst du nach Belieben mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.


Die Form fettest du ein wenig ein. Den Backofen wird auf 200 Grad vorgeheizt.

Den ausgewallten Teig gibst du in die Form und stichst den Boden mit einer Gabel ein. Zuerst gibst du die Mangoldmischung in die Form dazu. Anschliessend füllst du die Eier-Milch-Masse darüber. Den restlichen Käse kannst du auf der Quiche verteilen und ab in den Ofen damit.


Auf der mittleren Rille sollte sie etwa 40 Minuten backen, damit sie schön goldbraun wird.


En Guete:)


p.s. Das biologische Saatgut für unsere bunte Mangold-Mischung findest du im Onlineshop.

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