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Quitten-Konfitüre selber machen

Die Quitte ist eine eher unbekannte und auch etwas seltsame Frucht. Sie ist steinhart und riecht in rohem Zustand wenig verführerisch, aber wird sie erst mal gekocht und mit Zucker vermischt, wird sie zum wahren Genuss!


Die in der Schweiz, Deutschland und Österreich wachsenden Quittensorten sind für den Rohverzehr nicht geeignet, da sie hart und durch die Gerbstoffe bitter sind. Andernorts gibt es aber auch Sorten, die roh gegessen werden können, zum Beispiel die in der Türkei angebaute Shirin-Quitte. Die meisten Quittenrezepte sind oft sehr aufwändig. Wer ohne grosses Tam Tam etwas Leckeres aufs Brot streichen will, wird sich über dieses Rezept freuen. Saison hat die birnenförmige Frucht im Oktober und November.



Zutaten:

1 kg Quitten

300 g Zucker

ca. 5 dl Wasser

eine Vanilleschote







Rezept:

Zuerst muss die pelzige Schicht von den Früchten entfernt werden, die ist nämlich etwas bitter. Dann werden die Quitten geviertelt und mitsamt dem Kerngehäuse mit wenig Wasser 20–30 Minuten lang gekocht, bis sie komplett auseinanderfallen. Die Kerne tragen zur Gel-Bildung bei.


Das Quittenmus durch ein Sieb pressen. Wenn du lieber klaren Quittengelee machen willst, drückst du das Mus durch ein Tuch. Dieses feinere Mus wird nun mit dem Zucker vermischt und mit der Vanilleschote noch einmal ca. 10 Minuten aufkochen.


Konfitüre siedend heiss bis knapp unter den Rand in die sauberen, abgekochten Gläser füllen, sofort verschliessen. Gläser kurz auf den Kopf stellen, auf einem Tuch auskühlen.




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