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Essbare Blüten und ihre Nutzung

Unsere Mischung aus essbaren Blüten ist nicht nur hübsch anzuschauen, sie werden auch seit Jahrhunderten zu Heilzwecken verwendet. Leider ist das Wissen um ihre Wirkung etwas in Vergessenheit geraten und die meisten landen wenn überhaupt nur noch zu Dekorationszwecken auf dem Teller. Aber das wollen wir nun gleich ändern!


Ringelblume

Die Ringelblume (Calendula officinalis) wird als Heilpflanze heute vor allem bei Hautbeschwerden oder zur Wundbehandlung genutzt. Die Heilpflanze enthält viele medizinisch wertvolle Inhaltsstoffe. Eines der hauptsächlichen Wirkstoffe ist das alpha-Cadinol, ein so genanntes Sesquiterpen, dass für seine pilzhemmenden, entzündungshemmenden und leberschützenden Eigenschaften bekannt ist. Sie können frisch als Beigabe in Salaten oder getrocknet als Tee verwendet werden.






Boretsch

Wegen seinem unverwechselbaren Geschmack wird Boretsch auch Gurkenkraut genannt und daher gerne für Salate oder klein gehackt im Kräuterquark verwendet. In der Küche sollten nur frische Blätter verwendet werden, da die Pflanze ihr Aroma beim Trocknen ziemlich schnell verliert. Auch in der Naturheilkunde spielt Boretsch durchaus eine wichtige Rolle. Das Boretschöl hat vor allem immunstärkende juckreizmindernde und entzündungshemmende Eigenschaften.



Kapuzinerkresse

Das rankende Gewächs findet man vorallem wegen seinen leuchtenden Blüten und schön geformten Blätter im Garten. Dabei können Kapuzinerkressen mehr als nur schön auszusehen. Denn ihre medizinisch bedeutenden Inhaltsstoffe haben sich in Untersuchungen wirksam im Kampf gegen Bakterien, Pilze und Viren erwiesen. Im Geschmack haben die Blüten eine angenehme Schärfe, ähnlich wie Kresse. Auch die jungen Blätter können dem Salat beigegeben werden.


Kornblume

Die Kornblume ist häufig in der Nähe von Getreidefeldern anzutreffen, was auch ihren Namen erklärt. In der Küche werden ausschließlich die Blüten der Kornblume verwendet, wenngleich auch meist aus dekorativen Gründen. Getrocknet eignen sich die Blüten als Teil von Teemischungen (z.B. in Kombination mit Lavendel oder Minze). Beim Aufgiessen verfärbt sich der Tee zuerst im stechenden Blau der Kornblume und wechselt dann langsam ins Gelb. Ein faszinierendes Spektakel! Die Blüten helfen bei Stress und Nervosität.


Speisetagetes

Die Tagetes blüht nicht nur unermüdlich und duftet sehr angenehm, sie hat auch ein feines Mandarinenschalen-Aroma, das wunderbar zu sommerlichen Salaten und Süßspeisen passt. In der Homöopathie findet die Tagetes bei depressiven Verstimmungen Anwendung. Die Südamerikaner sagen von der Blume, sie würde mit ihrem sonnigen Aussehen die Sonne ins Leben zurück bringen.




Chrysanthemen

Aus den getrockneten Blüten der Chrysantheme werden in der traditionellen chinesischen Medizin Tees oder Abkochungen zubereitet. Diesen werden antimikrobielle, gefäßerweiternde und entzündungshemmende Wirkungen zugesprochen. Sie sollen Leberbeschwerden, Fieber, Kopfschmerzen oder Sehbeschwerden lindern.


In unserer Mischung sind all diese Blüten enthalten. Doch welcher Samen gehört nun zu welcher Blume? Mich erstaunt immer wieder, wie unterschiedlich die Samen einer Pflanze aussehen können... Hier eine kleine Legende, damit du auch weisst was du aussäst.


p.s: All diese Blumen sind auch bei Insekten sehr beliebt. Du kannst sie also auch ohne schlechtes Gewissen etwas länger stehen lassen...




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