Saattüte selber falten

Wer eigenes Saatgut erntet, braucht etwas, worin es bis zur nächsten Aussaat gut aufgehoben ist. Eine Papiertüte ist dafür ideal: Sie hält das Licht ab, lässt Restfeuchte entweichen und lässt sich beschriften.
Unser Bastelbogen passt auf eine A4-Seite. Ausdrucken, ausschneiden, falten und zukleben – fertig ist die Saattüte. Vorne ist Platz für Sortenname, Ort und Datum, und im Kreis kannst du die Pflanze skizzieren. Auf der Rückseite trägst du ein, wann gesät und geerntet wird, und notierst Standort und Pflege.
Die Tüten eignen sich für deine eigene Ernte genauso wie für kleine Geschenke oder eine Saatgut-Tauschbörse.
So füllst du deine Saattüte
1. Fülle nur ganz trockene Samen ab. Feuchte Samen beginnen in der Tüte zu schimmeln.
2. Schreib Sortenname und Erntejahr auf jede Tüte. Wie lange Samen keimfähig bleiben, hängt stark von der Sorte ab – Zwiebelsamen nur ein bis zwei Jahre, Tomatensamen oft vier bis sechs.
3. Lagere die Tüten kühl, trocken und dunkel, zum Beispiel in einer Blechdose in einem ungeheizten Raum.
Wie du Samen erntest, woran du die Reife erkennst und welche Sorten sich auf dem Balkon sortenrein vermehren lassen, liest du in unserem Blogbeitrag Saatgut ernten.

Bastelbogen per E-Mail erhalten
Gib deine E-Mail-Adresse ein, und wir schicken dir den Bastelbogen als PDF zum Ausdrucken. Viel Spass beim Falten!
.avif)